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Myanmar öffnet seine Pforten! Für eine lange Zeit blieben Teile des Landes dem Besucher verschlossen, Politik war ein heikles Thema. Mit einer neuen Regierung werden Touren in das Land nun einfacher. Heimkehrende Reis…

Reisenummer 61141

Bewertung: 3.02 - 43 Stimmen

Myanmar: Fotoreise mit Michael Lohmann - Zwischen Tradition und Aufbruch im Land der goldenen Pagoden

Entdecken Sie ein Land mit einem Herz aus Gold: Nach jahrzehntelanger Isolation öffnet sich das sehr ursprüngliche Myanmar – und lädt seine Gäste zum Staunen ein. Heimkehrende Reisende berichten mit leuchtenden Augen von freundlichen, offenen Menschen, von goldenen Pagoden und farbenfrohen Dörfern, von wunderschönen Landschaften, begeisternden Zeugnissen einer reichen Geschichte und magischen Lichtstimmungen.

Der Buddhismus prägt das Leben der Burmesen. Die Intensität, mit der die Religion hier den Alltag bestimmt, schafft eine ganz besondere Atmosphäre. Erkunden Sie Myanmars goldene Seele auf dieser außergewöhnlichen Fotoreise und halten Sie intensive Momente im Bild fest: den Glanz der Tempel, die roten Gewänder der Mönche, das Leuchten in den Gesichtern der Menschen … Fotografische Streifzüge zur Zeit der besten Lichtverhältnisse bringen Ihnen nicht nur einzigartige Bilder von der berühmten Shwedagon-Pagode, vom Goldenen Felsen und der prächtigen Baukunst in Mandalay, Mingun und Sagaing ein, sondern auch besondere Aufnahmen von stillen Bootsfahrten, schwimmenden Märkten, der Arbeit der Handwerker und dem täglichen Leben in den kleinen Dörfern am Inle-See.

Ihre Fotoreiseleitung

Der erfahrene Natur- und Reisefotograf Michael Lohmann steht Ihnen auf dieser Reise mit Rat und Tat zur Seite. Seit er im zarten Alter von zehn Jahren seine erste Kamera erhielt, ist diese von seiner Seite nicht mehr wegzudenken. Er war in den Safarigebieten Afrikas ebenso unterwegs wie in den Polarregionen, hat die Stämme im Hochland von Papua-Neuguinea besucht und war zu Gast bei den Inuit in Grönland. Als Präsident der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen beschäftigt sich Michael Lohmann täglich mit Aspekten kreativer Naturfotografie. Seine Bilder, die er regelmäßig in Ausstellungen zeigt, spannen den Bogen von der Dokumentation zur Abstraktion, von der Realität zur Träumerei – freuen Sie sich auf intensives Fotografieren, wertvolle Tipps und Anregungen sowie angeregte Bilddiskussionen! – Mehr Informationen über Michael Lohmann finden Sie unter www.ma-mo.com.

Karte - Zwischen Tradition und Aufbruch im Land der goldenen Pagoden

Höhepunkte

  • Intensive Fotoreise durch Myanmar
  • DIAMIR-Fotoreiseleitung durch Michael Lohmann
  • Lichtoptimierte Tagesabläufe – zur richtigen Zeit vor Ort
  • Kleine Gruppe: unterwegs mit Gleichgesinnten
  • Viel Zeit und Freiraum zum Fotografieren
  • Flexibles Reagieren auf spannende Licht- und Fotosituationen
  • Intensive fotografische Betreuung und regelmäßige Bildbesprechungen
  • Goldene Shwedagon-Pagode bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang
  • Bootsausflüge auf dem Inle-See – Einbeinruderer und schwimmende Gärten
  • Bagan: größtes buddhistisches Pagodenfeld der Welt
  • Amarapura: längste Teakholzbrücke der Welt

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise

Abflug in Deutschland.

2. Tag: Ankunft in Yangon

Ankunft auf dem internationalen Flughafen in Yangon und Begrüßung durch Ihre Reiseleitung. Fahrt zum Hotel und individuelle Programmgestaltung bis zum Tourbeginn. Yangon, einstmalig Rangun, ist noch immer eine friedlich verschlafene Stadt. Doch durch den Mix aus schöner Kolonialarchitektur und modernem burmesischen Alltagsleben ist Yangon eine der interessantesten und authentischsten Hauptstädte Südostasiens. Sie beginnen die Tour am historischen Postamt und laufen dann zur Sule-Pagode im Zentrum der Stadt. Sie passieren dabei das luxuriöse Hotel „The Strand“, den Mahabandoola-Garten sowie das Unabhängigkeitsmonument. Gemeinsam mit Ihrer Reiseleitung durchqueren Sie die Stadtteile Little India und Chinatown, die durch eine Vielzahl bunter Restaurants, kleiner Tempel und Marktstände einen ganz besonderen Charme haben. Dann erreichen Sie den Bogyoke-Markt, welcher früher unter dem Namen Scott's Market bekannt war. Hier können Sie durch die große Auswahl an typisch burmesischen Kunstgegenständen stöbern und ein schönes Reiseandenken kaufen. Am Ende der Tour geht es nun zu Myanmars prachtvollstem Monument - der Shwedagon-Pagode. Der heiligste Sakralbau des Landes wird Sie mit seiner achteckigen, 90 Meter hohen und mit Goldblättern bedeckten Hauptstupa begeistern. 64 weitere kleine Goldstupas umranden den beeindruckenden Komplex. Vor dieser einmalig schönen Kulisse genießen Sie den Sonnenuntergang an Ihrem ersten Tag in Myanmar. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Yangon (F)

Am frühen Morgen besuchen Sie bei Interesse nochmal die Shwedagon-Pagode. Nach dem Frühstück besichtigen Sie die Kyaukhtatgyi-Pagode, um sich hier den beeindruckenden 70 Meter großen liegenden Buddha anzuschauen, in dessen Fußsohlen traditionelle Symbole verewigt sind. Sie erfahren mehr über den Buddhismus und können mit etwas Glück miterleben, wie die Einheimischen Buddha huldigen und hier beten. Ein kleiner Bummel führt Sie dann in den Kandawgyi-Park, einen der beliebtesten grünen Bereiche in der Innenstadt von Yangon. Hier sehen Sie auch die glitzernde Karaweik Barge, eine Nachbildung des königlichen Schiffs und genießen den Blick über den See bis hin zur Shwedagon-Pagode. An den Wochenenden kann es hier schon etwas turbulenter zugehen, denn die Einheimischen kommen im Park zusammen, um gemeinsam die frische Luft zu genießen. Im Anschluss kehren Sie in einem örtlichen Teeladen ein und haben die Möglichkeit, eine der köstlichen Tee- oder Kaffeesorten zu probieren und somit einen wichtigen Teil des burmesischen Alltags zu erleben: Freunde, Familien, Geschäftsleute … hier trifft sich alles! Wenn es die Zeit erlaubt, können Sie noch ein Fotoshooting in der Stadt durchführen. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Yangon - Kyaikhtiyo (Goldener Felsen) (F)

Fahrt am frühen Morgen zum berühmten Goldenen Felsen mit kleinen Stopps (z.B. am Friedhof der Alliierten, aber auch am Fluss, wo gefischt und Fisch getrocknet wird - und vielleicht ist auch ein kurzer Dorfbesuch möglich). Nach einer Fahrzeit von ca. 5h erreichen Sie das Basislager in Kinpun. Hier steigen Sie auf ein einheimisches Transportmittel - die Ladefläche eines Lastwagens - um und fahren bergauf. Alle Straßen am Mt. Kyaiktiyo sind neu gebaut worden, so dass man jetzt auch als Tourist mit dem LKW bis ganz nach oben fahren kann. Die außergewöhnliche Position dieses „kleinen Bauwerks“ wird Sie in Staunen versetzen, denn die goldene Pagode steht auf einem über und über mit Blattgold bedeckten Felsblock, der den Eindruck erweckt, er könne jeden Moment in die Tiefe stürzen. Der Legende nach soll ein Haar Buddhas den Granit-Findling und somit auch die Pagode im Gleichgewicht halten, sodass beide ewig an dieser Stelle verbleiben können. Zahlreiche Pilger kommen täglich, um ein kleines Goldblatt auf den Felsen zu kleben. Übernachtung in der Nähe des Goldenen Felsens/Kyaikhtiyo.

Hinweis: Für die Übernachtung in Kyaikhtiyo empfehlen wir Ihnen, nur ein kleines Gepäckstück mit dem Notwendigsten für eine Nacht zu packen. Ihr Hauptgepäck wird im Hotel in Yangon untergestellt.

5. Tag: Kyaikhtiyo - Bago - Yangon (F)

Frühaufsteher können den Sonnenaufgang und die heilige Atmosphäre am wichtigsten Wallfahrtsort des Landes genießen, bevor es nach dem Frühstück abwärts zum Basislager geht. Von der Ladefläche des Lkws steigen Sie in ein bequemeres Fahrzeug um und reisen zurück Richtung Yangon. Auf dem Weg halten Sie in Bago, der Hauptstadt des Mon-Königreiches aus dem 6. Jahrhundert. Hier schlendern Sie über den Morgenmarkt und besichtigen den Shwethalyaung-Tempel mit dem liegenden 55 Meter langen Buddha, welcher als schönster des Landes gilt. Außerdem steht auch der Besuch der Shwemawdaw-Pagode auf dem Programm. Das Bauwerk im Stil der Mon ist eines der meistverehrten in Myanmar. Die Spitze ist mit 114 Metern sogar höher, als die der Shwedagon-Pagode. Zum Abschluss Ihres Aufenthaltes in Bago besuchen Sie ein Dorf der Mon und erfahren mehr über die Webverfahren zur Herstellung der traditionellen Kleidungsstücke, der Longyis. Ankunft in Yangon am Nachmittag und individuelle Freizeitgestaltung am Abend. Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Yangon - Heho - Pindaya - Kalaw (F)

Nach dem Frühstück erfolgen der Flughafentransfer und Ihr Flug nach Heho. Nach der Ankunft in Heho fahren Sie weiter nach Pindaya. Sie besuchen dort die Hauptattraktion, die Shwe-Umin-Höhle. Dort sind - auf mehrere Räume verteilt - ca. 8.000 Buddha-Statuen aus verschiedensten Materialien aufgestellt. Nebenan besuchen Sie ein Handwerkerviertel mit Papierschöpfern und Schirmmachern. Weiterfahrt nach Kalaw. Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Wandertag Kalaw - Inle-See (F/M)

Am frühen Morgen starten Sie mit Ihrer Wanderung nach Ta Yaw, einem Dorf der Palaung (Gehzeit ca. 2h). Die Palaung sind sehr ruhige und zurückhaltende Buddhisten und gehören zu den einzigartigen Bergvölkern der Shan-Region. Traditionell tragen die Männer schwarze Oberteile und die Frauen rot-schwarze Blusen. Als Beinkleid tragen alle einen rot-gestreiften Longyi - den typischen Sarong-Rock. Die Köpfe werden von Tüchern umschlungen und zusätzlich schmückt man die Taille mit Silberringen und die Handgelenke mit silbernen Armbändern. Was für ein schöner Anblick! Sie haben hier die Möglichkeit, beim Besuch des Dorfes mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen und mehr über ihre besondere Lebensweise zu erfahren. Zusätzlich erhalten Sie einen Einblick in die traditionellen Webtechniken und lernen Wissenswertes über den Anbau von Tee u.a. Anschließend setzten Sie Ihre Wanderung (ca. 15 min.) fort, um zum Mittagessen in einem kleinen Bergrestaurant einzukehren. Lassen Sie es sich schmecken und genießen Sie dabei den weiten Blick auf das Panorama und die wunderschöne unberührte Natur. Danach Rückkehr nach Kalaw (Gehzeit ca. 5h) und Fahrt nach Nyaung Shwe. Auf dem Weg besuchen Sie das Kloster Shwe Yan Pyay mit seinen wunderschönen Schnitzereien und Buddha-Statuen. Nach Ankunft am Inle-See steigen Sie in Boote mit Außenbordmotoren um (4 Personen pro Boot) und fahren über den auf 900 m gelegenen Süßwassersee. Übernachtung im Hotel am Inle-See.

8. Tag: Inle-See - Indein - Inle-See (F)

Heute beginnt Ihr Tagesprogramm zunächst mit dem Besuch des Marktes, um die Einwohner und Besucher der umliegenden Bergdörfer beim Handeln zu beobachten. Der Platz des Marktes wechselt im 5-Tage-Rhythmus innerhalb des Mondkalenders, so dass fast an jedem Tag in einem anderen Dorf eingekauft werden kann. (Der Markt findet nicht an Vollmondtagen und am Tag einer Sonnenfinsternis statt.) Anschließend reisen Sie auf dem Wasserweg entlang eines Kanals nach In Dein. Hier werden Sie das kleine Dorf zu Fuß erkunden, eine Schule besuchen und durch das wunderschöne Gebiet von Alaung Sitthou laufen. Entlang des Weges hinauf zum Berggipfel befinden sich viele kleine Pagoden, die im Laufe der Jahre märchenhaft von der Vegetation eingehüllt wurden. Auf dem höchsten Punkt angekommen, haben Sie einen wundervollen Blick auf den Inle-See und die malerische Umgebung. Natürlich warten die Einbeinruderer auf Sie und fahren Sie zurück zum Hotel. Entspannen Sie sich und werfen Sie einen Blick auf das Treiben am Ufer des Sees. Nachmittag besichtigen Sie das Nga-Hpe-Chaung-Kloster, welches durch seine Shan-Buddha-Sammlung bekannt ist. Im Anschluss fahren Sie weiter zur bedeutendsten Anlage des Sees, der Phaung-Daw-Oo-Pagode mit den fünf heiligen und mit Blattgold über und über beklebten Buddha-Figuren. Auf dem Programm steht auch die Longyi-Weberei in Inpawkhone. Bevor Sie ins Hotel fahren, stoppen Sie noch an einer Fabrik, in der die typisch burmesischen Zigarren in Handarbeit hergestellt werden. Übernachtung wie am Vortag.

9. Tag: Inle-See - Sagar - Inle-See (F/M)

Am frühen Morgen brechen Sie auf in die südliche Region des Inle-Sees. Diese wunderschöne Region wurde auch erst im Jahre 2003 für Touristen geöffnet. Die Bootsfahrt dauert ca. 3h. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie den bezaubernden Ausblick. Beobachten Sie die einzigartigen Vogelarten auf dem See, von einheimischen bis hin zu Zugvögeln. Nach Ihrer Ankunft in Sagar warten einige Besichtigungen auf Sie: Der Höhepunkt vieler Reisender sind die „versunkenen“ Stupas von Sagar - 108 Stupas aus dem 16.-17. Jahrhundert, die teilweise für mehrere Monate im Jahr unter Wasser stehen. Es gibt auch ein Kloster und ein Dorf, die besichtigt werden können. Weiter geht es zum Dorf Thaya Gone, die Heimat der Pa-Oh, der Shan und der Inthar. Dieser Ort ist auch bekannt für seinen Weinanbau. Sie sehen die Weindestillation und können einen Wein verkosten, wenn Sie möchten. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Hügel zu erklimmen, von wo aus Sie einen wunderschönen Blick auf den See und die umliegenden Dörfer haben. Anschließend besuchen Sie das Töpferdorf Sae Khaung, wo Sie der Herstellung der Töpfe und unterirdischen Öfen beiwohnen können. Ihr Mittagessen wird unterwegs für Sie organisiert (entweder als Picknick oder in einem kleinen Restaurant). Gegen 14:30 Uhr geht es mit dem Boot zurück. Genießen Sie die Rückfahrt bei einem anderen Tageslicht als am Morgen und beobachten Sie das Treiben auf dem Wasser und in den Dörfern. Sie erreichen das Hotel am frühen Abend, wo Sie Zeit haben, sich zu erfrischen und den Sonnenuntergang zu beobachten. Übernachtung wie am Vortag.

10. Tag: Heho - Bagan (F)

Transfer zum Flughafen nach Heho. Flug nach Bagan (vorläufige Flugzeiten 10:45-11:25 Uhr). Nach Ihrer Ankunft in Bagan haben Sie ein wenig Zeit, um sich auszuruhen, sich zu erfrischen oder ein Mittagessen zu sich zu nehmen (nicht inkludiert). Am späten Nachmittag unternehmen Sie eine entspannte Pferdekutschenfahrt zu den berühmten Tempelfeldern Bagans. Beginnend mit dem großen Thetbyin-Nyu-Tempel geht Ihre Fahrt weiter über den Sulamani und den massiven Dhammayangyi-Tempel, bevor Sie die Tour am North-Guni-Tempel beenden, von welchem aus Sie einen fantastischen Sonnenuntergang über dem Tempelfeld Bagans beobachten können. Anschließend kehren Sie zu Ihrem Hotel zurück und haben den restlichen Abend Zeit zu Ihrer freien Verfügung. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Bagan (F)

Am frühen Morgen haben Sie die Möglichkeit, den Sonnenaufgang von einem Tempel aus zu beobachten. Ein sehr interessantes Tagesprogramm führt Sie heute durch die Wunder von Bagan: Als Bagan vom 11. bis 13. Jahrhundert die Hauptstadt Myanmars war, ließen die Herrscher des Landes tausende wunderschöne Stupas und kleine Tempel erbauen. Die beeindruckende Tempelwelt an den Ufern des Irrawaddy hat schon unzählige Besucher verzaubert. Zu Beginn besuchen Sie die goldene Shwezigon-Pagode, den wichtigsten Reliquienschrein der Stadt. Anschließend findet eine Besichtigung des nahe gelegenen Höhlentempels Wetkyi-In Gubyaukgyi mit seinen kunstvollen Wandmalereien statt, sowie des eleganten Htilominlo-Tempels, bekannt für seine filigranen Stuckschnitzereien und glänzenden Sandsteindekorationen. Am Nachmittag steht einer der schönsten Tempel, der Ananda, auf dem Programm. Die Anlage wurde im Mon-Stil errichtet und beherbergt zwei einzigartige Buddha-Statuen, die je nach Betrachtungswinkel ganz unterschiedlich auf den Besucher wirken. Nebenan befindet sich Ananda Okkyaung, ein kleines rotes Backsteinkloster. Es ist eine der wenigen erhaltenen Anlagen aus der Zeit des frühen Bagans. An den Innenwänden befinden sich Zeichnungen aus dem 18. Jahrhundert, die das Leben Buddhas und auch Teile der Geschichte Bagans abbilden. Am Abend haben Sie die Möglichkeit, den Sonnenuntergang von der oberen Terrasse eines Tempels aus zu genießen. Übernachtung im Hotel.

12. Tag: Bagan (F/M)

Auch heute haben Sie wieder die Möglichkeit, den Sonnenaufgang von einem Tempel aus beobachten zu können. Am Vormittag schlendern Sie über den farbenfrohen Markt von Nyaung Oo und lernen verschiedene Kräuter und Gemüsesorten kennen, welche in der burmesischen Küche verarbeitet werden. Danach starten Sie weiteren Besichtigungen in Bagan. Zuerst Besuch des Tempels Thagyar Pone, von dem man einen spektakulären Blick auf die Tempelwelt an den Ufern des Irrawaddy hat. Anschließend halten Sie bei einem kleinen Laden, in dem Pe Chaung, ein aus Bohnen gewonnener Snack, hergestellt wird. Ihr Weg führt Sie weiter bis zu einem Palmengarten, wo Sie eine Familie kennenlernen, die vom Anbau und von der Verwertung der Palmprodukte lebt und dafür hoch hinauf auf die Zuckerpalmen klettern muss. Hier haben Sie eine tolle Möglichkeit, den Alltag dieser Menschen hautnah mitzuerleben. Zwischen August und Februar gibt es neben den Palmen noch viele weitere Felder mit Bohnen, Nüssen, Sesam und Baumwolle zu sehen. In dieser schönen Umgebung lädt Sie Ihre Gastfamilie zu einem hausgemachten Mittagessen ein. Danach besichtigen Sie im Dorf Myinkaba den Tempel Gubyaukgyi, welcher für seine Wandmalereien im Inneren und die schönen Verzierungen im Außenbereich bekannt ist. Ganz in der Nähe besuchen Sie den Tempel Manuha sowie den Nan Paya, zwei kleine Anlagen mit schönen Buddha-Statuen und Steinmetzarbeiten. Bei einem kleinen Handwerksexkurs erfahren Sie, wie die bekannten Lack- sowie Holzwaren hergestellt werden. Sehen Sie dabei einem Fachmann über die Schulter, der heute noch Techniken benutzt, die schon vor Generationen Anwendung fanden. Rückkehr zum Hotel und individuelle Freizeitgestaltung am Abend. Übernachtung im Hotel.

13. Tag: Bagan - Mandalay (F)

Transfer zum Flughafen und möglichst früher Flug nach Mandalay. Nach Ankunft in Mandalay Transfer zum Hotel. Mandalay, die größte Stadt Myanmars, war die letzte Hauptstadt des Landes, bevor die Briten endgültig die Herrschaft über die Region übernahmen. So hat die Stadt bis heute noch immer große kulturelle und historische Bedeutung. Die buddhistischen Klöster in und um Mandalay gehören zu den wichtigsten des Landes. Über die Hälfte aller Mönche in Myanmar leben im Stadtgebiet! Der Besuch der Kuthodaw-Pagode steht selbstverständlich auf Ihrem Programm. Hier befinden sich 729 Marmortafeln, in die die Lehre Buddhas gemeißelt ist, sodass man es auch „das größte Buch der Welt“ nennt. Zum Abschluss dieser sehr interessanten Tagestour besichtigen Sie das Shwenandaw-Kloster. Die Anlage ist das einzige Gebäude des ehemaligen Königspalastes aus dem 19. Jahrhundert, das dem großen Feuer von 1945 entging, weil es 1880 außerhalb der Palastmauern aufgebaut wurde. Das Kloster ist aus Teakholz und für seine exzellenten Holzschnitzereien bekannt. Direkt im Anschluss besuchen Sie verschiedene Handwerksviertel, in denen u.a. Blattgoldtreiber, Bronzegießer und Steinmetze wohnen und arbeiten. Bei einem Bummel entlang der kleinen Läden und Werkstätten erhalten Sie einen Einblick in die Kunstfertigkeiten der Burmesen, welche hier auch Holzwaren und Wandteppiche herstellen. Besonders interessant ist aber die Anfertigung von Blattgold, denn die angewandte Technik hat sich seit Jahrhunderten nicht sehr verändert. Zum Sonnenuntergang fahren Sie zum Mandalay Hill. Auf dem Gipfel des 236 m hohen Berges erleben Sie einen goldenen Sonnenuntergang! Übernachtung im Hotel.

14. Tag: Mandalay - Sagaing - Ava - Amarapura - Mandalay (F)

Am frühen Morgen (ca. 6 Uhr) besuchen Sie die berühmte Mahamuni-Pagode mit der fast 4 m hohen Buddha-Statue, welche sehr von den Einheimischen verehrt wird. Die Gläubigen haben über die Jahre so viele Goldblättchen auf den Buddha geklebt, dass dessen Gewand schon fast wie ein flauschiger Mantel wirkt. Rückkehr zum Hotel und Frühstück. Anschließend unternehmen Sie einen Ausflug in den Süden Mandalays, zu den ehemaligen Hauptstädten Burmas aus dem 14. bis 18. Jahrhundert. Am Morgen überqueren Sie den Irrawaddy, um nach Sagaing zu gelangen. Die Stadt ist wegen ihrer weißbemalten Tempel und Klöster sehr bekannt. Sagaing wird heute auch als religiöses und spirituelles Zentrum Myanmars gesehen und ist Heimat von mehr als 3000 Mönchen. Auf Ihrem Besichtigungsprogramm stehen die Swan-Oo-Pon-Nya-Shin-Pagode und die U-Min-Thone-Sae-Pagode. Sie besuchen auch den lokalen Markt, der u.a. eine große Auswahl verschiedener Töpfer- und Silberwaren bietet. Ein zusätzlicher Stopp in einem kleinen Töpferdorf verrät Ihnen mehr über die Herstellung der typischen Wassergefäße, die man in ganz Myanmar sieht. Sie setzen Ihre Reise fort und fahren ein kleines Stück mit der Fähre bis nach Ava. Die Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, wie z.B. das Kloster Bagaya und die Ruinen des Königlichen Palastes werden Sie ganz entspannt während einer Pferdekutschenfahrt erkunden. Anschließend geht es mit dem Auto weiter nach Amarapura. Der Name der alten Hauptstadt bedeutet „Stadt der Unvergänglichkeit“. Hier besuchen Sie das Kloster Mahagandayon. Zum Abschluss dieses erlebnisreichen Tages laufen Sie über die 200 Jahre alte und gänzlich aus Teak gefertigte zwei Kilometer lange U-Bein-Brücke und erleben hier den Sonnenuntergang! Rückkehr zum Hotel in Mandalay. Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Mandalay - Mingun - Mandalay - Abreise (F)

Am frühen Morgen fahren Sie nach Amarapura. Besuchen Sie noch einmal die U-Bein-Brücke und erleben Sie den Sonnenaufgang und anschließend auch noch einmal das Kloster Mahagandayon. Zum Frühstück kehren Sie zurück ins Hotel und fahren anschließend mit dem Boot nach Mingun und besuchen dort die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie die bekannte Mingun Pahtodawqyi. Dieses große Backsteingebäude wurde nie vollendet, denn ein Astrologe sagte voraus, dass der König sterben würde, sofern der Tempel fertig gestellt werden würde. Sie besuchen natürlich auch die wunderschöne weiße Hsinbyume-Pagode, welche eine steingewordene Vorstellung des mystischen Berges Meru ist! Weiterhin sehen Sie hier in Mingun die größte noch intakte Glocke der Welt, die 1790 auf Befehl des Königs Bodwapaya gegossen wurde. Nach der Fertigstellung des Schwergewichtes von 90 Tonnen wurde der Glockengießer getötet, damit dieser nicht mehr in der Lage war, jemals wieder so ein Meisterwerk zu schaffen. Danach fahren Sie mit dem Boot in ca. einer Stunde nach Mandalay. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

16. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage) mit Singapore Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.15)
  • DIAMIR-Fotoreiseleitung durch Michael Lohmann
  • Wechselnde englischsprachige Tourenleitung
  • Inlandsflüge Yangon - Heho, Heho - Bagan und Bagan - Mandalay in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.15)
  • Alle Fahrten und Transfers in privaten Fahrzeugen und Booten laut Programm
  • Pferdekutschenfahrten laut Programm
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 13 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 13×F, 3×M

Nicht enthaltene Leistungen

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 30 - 50 €); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.15; Trinkgelder; Persönliches

Anforderungen

Informationen

Die genannten Flugzeiten der Inlandsflüge gelten nur als Richtwerte. Die Flugpläne für Flüge innerhalb Myanmars unterliegen ständigen Änderungen. Die Flugzeit für einen gebuchten Flug kann mehrfach und teilweise auch sehr kurz vor dem Flugtag durch die Fluglinien verlegt werden. Daher kann es kurzfristig zu notwendigen Umstellungen der Programme kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Charakter der Fotoreise:

Die intensive Auseinandersetzung mit der Fotografie stellt einen zentralen Bestandteil dieser Reise dar. Die Teilnehmer fotografieren teils unter Anleitung des Fotoreiseleiters, teils selbständig, und beschäftigen sich sowohl theoretisch als auch praktisch ausführlich mit allen Fragen der Fotografie.

Im Verlaufe der Reise wird Michael Lohmann abendliche Bildbesprechungen vornehmen, bei der ausgewählte Fotos eines jeden Teilnehmers analysiert und diskutiert werden. Um die entstandenen Bilder zu sichten und eine Auswahl zu treffen, wäre es sinnvoll (keine Bedingung), dass jeder Teilnehmer seinen eigenen Laptop bzw. sein eigenes Notebook auf die Reise mitnimmt. Darüber hinaus sollte jeder Gast über einen ausreichenden Vorrat an Speicherkarten oder eine externe Speichermöglichkeit für seine Bilder (Laptop bzw. Fotospeicher) verfügen. Gleiches gilt für Kamera- und sonstige Akkus; diese lassen sich in den Hotels selbstverständlich aufladen.

Damit vor Ort so viel Zeit wie möglich für fotografische Streifzüge bleibt und sich die Gäste auf inhaltliche und gestalterische Aspekte der Fotografie konzentrieren können, sollte sich jeder Teilnehmer bereits vor der Reise mit seiner eigenen Kamera und deren Technik gründlich vertraut machen. Darüber hinaus sollte möglichst auch Basiswissen über die Grundlagen der Fotografie (Einfluss von Blende und Belichtungszeit, Bildgestaltung etc.) vorhanden sein.

Abgerundet wird diese Fotoreise immer wieder durch Kurzseminare zu verschiedenen Themengebieten der Fotografie und bei allen Programmpunkten ist - im Gegensatz zu einer „normalen“ Rundreise - ausreichend Zeit eingeplant, sich ohne Zeitdruck der Fotografie zu widmen. Deswegen sind auch spontane Änderungen einzelner Programmpunkte möglich.

Hinweise

Schwierigkeit: 1

Reisedauer: 16 Tage

Teilnehmerzahl: Mindestteilnehmer: 8 Maximalteilnehmer: 10

Zuschläge

  • Rail & Fly (nur gültig bei Buchung) EUR 40
  • EZ-Zuschlag EUR 1110
  • Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
  • Rail & Fly EUR 40

Anbieter / Veranstalter: Diamir Erlebnisreisen GmbH, Loschwitzer Str. 58, 01309 Dresden

Termine

Zwischen Tradition und Aufbruch im Land der goldenen Pagoden

11.11.2017Samstag, 11. November 2017 - Sonntag, 26. November 2017
16 Tage / 15 Nächte

4990 EUR

 

Kontakt

Diese Reise vermittelt Ihnen ein Reisebüro in Ihrer Nähe.

Reisebüroliste unter: http://www.aktives-reisebuero.de/karte

Aktives Reisebüro Netzwerk eG
Dorfgärten 2
78244 Gottmadingen
Deutschland

Telefon: +49 231 95 98 84 63
E-mail:info@aktives-reisebuero.de

Vertretungsberechtigter Vorstand: Timo Iserlohe, Alexander Growe

Registergericht: Freiburg im Breisgau
Registernummer: GnR 700010

Anbieter / Veranstalter: Diamir Erlebnisreisen GmbH, Loschwitzer Str. 58, 01309 Dresden