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Bischkek + Yssykköl-See + Karakol + Bökönbajew + Taschkent + Buchara + Samarkand

ab € 2849

Reisenummer 53560

Bewertung: 4.24 - 206 Stimmen

Asien Usbekistan/Kirgisistan: Wunderwelten-Reisen bis höchstens 12 Teilnehmer - Samarkand - 15 Tage Wunderwelten-Reise

15 Tage Wunderwelten-Reise Usbekistan / Kirgisistan p.P. ab € 2849

Bischkek + Yssykköl-See + Karakol + Bökönbajew + Taschkent + Buchara + Samarkand

Magic Moments

Cappuccino wird schwierig, probieren Sie Maksym.
Ohhh, der Osh-Basar.
Ziegen mögen kein Ulak Tartisch.
Yssykköl ist kein Druckfehler, sondern zeigt das Oberste unten.
Verkehrte Welt: ganz weit oben das Tal der Blumen.
Warum mit Waschmaschine? Handfilzen kann so schön sein.
Kochu, die Show, die Jurten baut und Freu(n)de macht.
Taschkent, mit Seide und Schwarzpulver unendlich reich geworden.
Bitte bis 470 zählen: Moscheen und Medresen in Buchara, und das ist erst der Anfang.
Jedes Bauwerk ein Edelstein aus der goldenen Epoche: Herzflattern in Samarkand.

Reiseverlauf

1. Das zentralasiatische Abenteuer beginnt

Sind Sie bereit, die unbekannte Ferne in Zentralasien zu erkunden? Dann schnappen Sie sich Ihre gepackten Koffer, denn am Nachmittag startet das Flugzeug von Ihrem Wunschflughafen in Deutschland mit dem ersten Etappenziel in Istanbul. Am Abend setzen Sie dort die Reise fort und fliegen in gut fünf Stunden nach Kirgisistan.

2. Willkommen in Bischkek

Am frühen Morgen landen Sie auf dem Flughafen von Bischkek und werden von Ihrem kirgisischen Reiseleiter herzlich empfangen und zunächst zu Ihrem Hotel gefahren. Hier haben Sie Zeit, sich zu entspannen und das Frühstück zu genießen, bevor Ihr erster ereignisreicher Tag in Kirgisistan mit einer Erkundungstour durch die Hauptstadt startet. Sie beginnen mit dem Hauptplatz Ala-Too und spazieren durch die offene Oak-Park-Kunstgalerie mit ihren ca. 80 Skulpturen, die von den berühmtesten Künstlern der ehemaligen Sowjetunion geschaffen wurden. Später sehen Sie das Manas-Reiterstandbild zu Ehren des Nationalhelden Kirgisistans und unternehmen einen Spaziergang entlang der schönen Allee der Jugend nahe der Philharmonie. Am Nachmittag besuchen Sie den Osh-Basar, der zu den authentischsten Marktplätzen des Landes zählt. Hier wird mit allem gehandelt, was nicht niet- und nagelfest ist. Von Gewürzen und Lebensmitteln über Kleidung bis hin zu Haushaltswaren und Musikinstrumenten. Versuchen Sie sich im Feilschen – Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen, wie das am besten funktioniert. Mit Sicherheit finden Sie hier ein paar Souvenirs und Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Anschließend besichtigen Sie das Michail-Frunse-Museum. Um das Geburtshaus von Michail Frunse errichtet, widmet sich das aus der sowjetischen Zeit stammende Museum dem Leben des berühmten und 1925 verstorbenen Revolutionärs. Am Abend probieren Sie in einem lokalen Restaurant die ersten kirgisischen Köstlichkeiten – die gefüllten Teigtaschen und gebackenen Borsok-Teigbällchen sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

3. Über deutsche Wurzeln in Rot-Front ins Tschong-Kemin-Tal

Ihr erstes Ziel führt Sie hinaus aus der Hauptstadt Bischkek. Murake liegt etwa 60 Kilometer westlich von Bischkek in einer malerischen Region umgeben von weiten Feldern und schneebedeckten Bergen. Das dort befindliche Sozialdorf »Manas« bildet eine Lebensgemeinschaft für jugendliche und erwachsene Menschen mit Behinderung. Es ist beachtlich, was von den Bewohnern schon alles auf die Beine gestellt wurde. Auf einem Rundgang durch das Dorf erfahren Sie mehr und bekommen einen Überblick über die verschiedenen Arbeitsbereiche der Bewohner, wie die Filzwerkstatt und der Landwirtschaftsbetrieb zu dem Kühe, Schafe und Hühner zählen. Darüber hinaus gibt es ein Theaterprojekt und in naher Zukunft soll es im benachbarten Dorf einen kleinen Laden geben, in dem die eigenen Produkte aus »Manas« verkauft werden. Im Anschluss an diesen Besuch fahren Sie weiter in Richtung Osten, bis Sie durch den kleinen Ort Rot-Front kommen. Der Name klingt deutsch? Stimmt. 1927 von deutschstämmigen Mennoniten als Bergtal gegründet und 1931 in Rot-Front umbenannt, lebt hier seitdem eine traditionsbewusste deutschsprachige Minderheit. Auf einem kurzen Spaziergang durch das Dorf sehen Sie die Kirche und das Schulhaus und treffen auf Dorfbewohner, mit denen Sie sicher leicht ins Gespräch kommen. Auf der Weiterfahrt besichtigen Sie den außerhalb von Tokmok gelegenen Burana-Turm. Die alte Wehranlage ist eines der ältesten erhaltenen Bauwerke seiner Art in Zentralasien. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihre Unterkunft im Tschong-Kemin-Tal.

4. Beeindruckende Landschaft, traditionelles Dimlama und Polo auf Kirgisisch

Heute erkunden Sie das Tschong-Kemin-Tal, in dem auch die Novelle »Dshamilja« von Tschingis Aitmatow spielt. Am Vormittag besuchen Sie eine kleine Schule und fahren anschließend mit einem kirgisischen Pferdewagen durch die umliegende Landschaft. Gegen Mittag legen Sie an einem schönen Platz eine Rast ein und bereiten in freier Natur ein traditionelles Dimlama zu, einen Eintopf aus Hammelfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln, Gemüse und manchmal sogar Früchten. Für den Nachmittag brauchen Sie starke Nerven, denn Sie schauen sich im Stadion von Kalmak-Ashuu eine Vorführung des traditionellen Reiterwettkampfes Ulak Tartisch an. Kennen Sie die Regeln des europäischen Polos? Dann kommt Ihnen diese Sportart sicherlich bekannt vor – nur dass der Spielball durch eine kopflose Ziege ersetzt wird. Ziel dieses kirgisischen Nationalsports ist es, als Reiter die kopflose Ziege über die Torlinie bzw. in einen auf dem Boden markierten Kreis zu tragen und so ein »Tor zu schießen«. Kein leichtes Unterfangen, denn die Ziege wiegt auch ohne Kopf noch etwa 35 Kilogramm und muss einhändig getragen werden, da die Reiter mit der anderen Hand das Pferd zügeln und sich die Gegenspieler vom Hals halten müssen. Das dem europäischen Polo ähnliche Spektakel ist unter verschiedenen Namen und mit jeweils etwas anderen Regeln in Zentralasien sehr verbreitet. Am späten Nachmittag kehren Sie zu Ihrer Unterkunft zurück. Lassen Sie den ereignisreichen Tag mit Gesprächen am Lagerfeuer oder in der Sauna ausklingen.

5. Auf nach Tscholponata am Yssykköl-See

Sie setzen Ihre Reise zum Nordufer des Yssykköl-Sees fort. Nach dem südamerikanischen Titicaca-See ist er auf 1.607 Metern über dem Meeresspiegel der zweitgrößte Bergsee der Welt. Selbst bei einer Lufttemperatur von bis zu minus 20 Grad Celsius friert der See auch im Winter aufgrund seiner Tiefe und seines Salzgehaltes nicht zu. Im Sommer bietet der See seinen Besuchern die besten Bademöglichkeiten mit traumhaften Ausblicken auf die schneebedeckten Gebirgsketten in der Ferne. Am Nachmittag machen Sie es den anderen Urlaubern gleich und baden im kristallklaren Wasser. Erfrischt geht es weiter nach Tscholponata, wo Sie im Petroglyphen-Freilichtmuseum die beachtliche Sammlung von in Stein gemeißelten Schriften und Bilder aus dem zweiten Jahrtausend vor Christus bis zum Mittelalter sehen. Im Anschluss können Sie bei einer etwa einstündigen Bootsfahrt auf dem Yssykköl-See die herrliche Landschaft vor dem Hintergrund des Bergpanoramas genießen.

6. Karokal: Leben im äußersten Osten des Landes

Am Ufer des Yssykköl-Sees entlang fahren Sie heute weiter Richtung Karakol, der viertgrößten Stadt Kirgisistans. Bei Ihrem ersten Zwischenstopp halten Sie im kleinen Dorf Semenowka und besuchen ein Waisenhaus. Die Kinder freuen sich schon darauf, Sie beim gemeinsamen Teetrinken kennenzulernen. Im Anschluss unternehmen Sie einen kleinen Ausflug mit den Kindern, einen ca. einstündigen Spaziergang in die nahe gelegene Semenowka-Schlucht. Dann geht es weiter zur Farm von Hannes Gerf und seiner Frau Gulyshar. Sie leben hier mit ihren beiden Kindern Markus und Lukas. Während eines Rundgangs über die Farm geben Hannes und seine Familie Ihnen einen Einblick in ihren Alltag. Je nach Saison können Sie Hannes gern bei der Ernte helfen, zum Beispiel beim Äpfelpflücken ? hmm lecker. Den nächsten Stopp legen Sie an einer Filzwerkstatt in Tasma ein. Während eines Rundgangs lernen Sie hier die verschiedenen Arbeitsschritte des Filzens kennen und können sich einmal selbst im Teppichfilzen versuchen. In Karakol angekommen, besichtigen Sie das zu Ehren des russischen Geografen und Entdeckers Nikolai Prschewalski errichtete gleichnamige Museum. Abends sind Sie dann bei einer uigurischen Familie zu Hause eingeladen. Die Uiguren sind eine turksprachige Volksgruppe, deren Großteil in China lebt, einige auch in Kasachstan und weitere kleinere Gruppen in Kirgisistan, Usbekistan und Russland. Dies verdeutlicht die erst seit dem Ende des 20. Jahrhundert fortlaufende Entwicklung Kirgisistans zu einem Vielvölkerstaat. Viel Spaß beim Sammeln von einzigartigen Einblicken an diesem Abend.

7. Ein gebrochenes Herz, sieben Bullen und ein Tal der Blumen

Am Morgen erkunden Sie Karakol und besichtigen unter anderem die im 19. Jahrhundert erbaute hölzerne, prachtvolle russisch-orthodoxe Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit sowie die im buddhistischen Stil errichtete und ebenfalls hölzerne Dunganen-Moschee. Traditionell und modern geht es auf dem Basar zu, der allerhand Nützliches sowie Schnickschnack aus der Region und den Nachbarländern wie China bietet. Im Anschluss fahren Sie von Karakol zur nicht weit entfernten Dscheti-Ögüs-Schlucht, die bekannt für ihre markanten roten Felsformationen ist. Unterwegs halten Sie am »gebrochenen Herz«, einem mittig gespaltenen roten Felsen, der unzählige Postkarten ziert. Er erinnert, wie die Legende sagt, an das gebrochene Herz eines jungen Mädchens, dessen Verehrer sich gegenseitig umbrachten. Später sehen Sie dann die Sandsteinfelsen »sieben Bullen«, die ein berühmtes Wahrzeichen Kirgisistans sind und in vielen Sagen, Erzählungen, Liedern und sogar in Musikvideos eine Rolle spielen. Am Nachmittag können Sie zusammen mit Ihrem Reiseleiter eine ca. fünfstündige Wanderung durch die atemberaubende Berglandschaft zum ca. 24 Meter hohen Dscheti-Ögüs-Wasserfall und zurück zum Camp unternehmen. Der Tag klingt mit einem Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel aus.

8. Weiter zur Märchenschlucht Kirgisistans und den Adlerjägern von Bökönbajew

Auf dem Weg am Südufer des Yssykköl-Sees entlang machen Sie einen Abstecher in die Märchenschlucht. Lassen Sie sich von der Landschaftbei einer ein- bis zweistündigen Wanderung verzaubern Je nach Einfallswinkel des Sonnenlichts strahlt die rötliche Hügellandschaft mit ihren inspirierenden Formen in verschiedenen Farbtönen zurück und regt Ihre Fantasie an. Springen Sie zum Abschluss noch einmal ins klare Wasser. In den Sommermonaten beträgt die Wassertemperatur hier 22 bis 25 Grad Celsius. Auch wenn Sie sicherlich noch länger in dieser imposanten Landschaft verweilen könnten, jetzt geht es weiter nach Bökönbajew, wo Sie eine Jagdvogel-Vorführung erleben. In der Gegend um Bökönbajew leben viele Jäger, die mit ihren Steinadlern auf Jagd nach Kleinwild gehen. Der traditionelle Beruf ist in Kirgisistan vom Aussterben bedroht, was den Anblick der dressierten Vögel auf der Jagd nach Beute umso einzigartiger macht. Am Nachmittag erreichen Sie Ihre private Unterkunft in Kotschkor.

9. Letzter Halt in Kirgisistan: Bischkek und Abflug nach Usbekistan

Heute Vormittag erhalten Sie noch einmal einen tiefen Einblick in das kirgisische Nomadenleben etwas außerhalb von Kotschkor. Es ist schon interessant mit anzusehen, wie eine Jurte begleitet von traditionellen Gesängen errichtet wird. Stimmen Sie mit ein und probieren Sie die lokalen Leckereien wie Borsok. Dieses wird meist als Beilage gereicht und ist, wenn man es ganz simpel betrachtet, frittiertes Brot. Im Anschluss treten Sie die Rückreise nach Bischkek an und sehen auf der ca. vierstündigen Fahrt neben der fantastischen Landschaft links und rechts der Straße vielleicht Hirten, die ihre Schaf- oder Ziegenherde auf die nächste Weide führen. Damit der Hunger nicht zu groß wird, halten Sie unterwegs in Tokmok und essen in gemütlicher Atmosphäre im Café Hawaii zu Mittag. Am späten Nachmittag erreichen Sie den Flughafen von Bischkek und fliegen am Abend in ca. 30 Minuten nach Taschkent. Willkommen in Usbekistan. Am Flughafen von Taschkent werden Sie von Ihrem usbekischen Reiseleiter empfangen und zu Ihrer Unterkunft im Stadtzentrum gefahren.

10. Ein Tag in der Hauptstadt und eine Nacht im Zug nach Buchara

Taschkent, die Hauptstadt Usbekistans, ist geprägt von einer eigenwilligen Mischung aus orientalischem Flair und sozialistischer Bauweise der 1970er Jahre, da viele alte Gebäude bei einem Erdbeben im Jahr 1966 beschädigt oder zerstört wurden. Zunächst unternehmen Sie eine Erkundungstour, bei der Sie den Hasrati-Imam-Komplex besichtigen. Sie besuchen die Hasrati-Imam-Moschee mit ihren zwei türkisblauen Kuppeldächern und die große Bibliothek, die eine beachtliche Sammlung alter, wertvoller Bücher – darunter einer der ältesten Korane der Welt aus dem 7. Jahrhundert – beherbergt. Im Anschluss besichtigen Sie sowohl die Freitagsmoschee als auch die Kukeldash-Medrese, die mit Fayencemosaiken geschmückt ist. Am Nachmittag bleibt genügend Zeit, um den Chorsu-Basar mit seinem beeindruckend weiten Kuppeldach zu erkunden. Sie schlendern durch die Gassen der verschiedenen Handwerke und werden vom importierten chinesischen Plastik-Nachttopf bis zum goldbesetzten usbekischen Festgewand alle erdenklichen Waren entdecken. Nutzen Sie die Gelegenheit und decken Sie sich mit Snacks für die spätere Zugfahrt ein. Besonders die getrockneten Früchte und geröstete Pistazien sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Am Abend werden Sie zum Bahnhof von Taschkent gefahren und steigen in den Nachtzug nach Buchara. Abfahrt und gute Nacht.

11. Buchara hautnah

Gegen 6:30 Uhr am Morgen trifft der Nachtzug in Buchara ein, einer der ältesten Städte in Zentralasien. Die Altstadt mit ihren über 350 Moscheen und 120 Medresen zählt seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es gibt also viel zu entdecken. Zunächst werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht, wo Sie sich mit einem ausgiebigen Frühstück für den Tag stärken können. Im Anschluss besuchen Sie den idyllischen Lab-e-Haus-Komplex, der bereits im alten Buchara ein wichtiger Ort des öffentlichen Lebens war. Auch heute noch treffen sich hier an dem von Bäumen und Cafés gesäumten Wasserbecken viele Einheimische, Alt und Jung. Der Platz ist ideal zum gemütlichen Verweilen oder zum Spielen und Teetrinken. In der nahe gelegenen Synagoge werden Sie im Anschluss vom Rabbi zu einem Gespräch empfangen. Weiter geht es durch die Straßen Bucharas, bis Sie die Kalyan-Moschee und die eindrucksvolle Mir-i-Arab-Medrese, die um 1530 entstand, erreichen. Spätestens jetzt werden Sie das Gefühl haben, an der Seidenstraße angekommen zu sein. Wenig später finden Sie sich in der Küche einer usbekischen Familie wieder, um gemeinsam eine hiesige Spezialität zuzubereiten. Sie brauchen jetzt eine Auszeit, um die Eindrücke der letzten Tage auf sich wirken zu lassen? Dann können Sie sich am Nachmittag – Männer und Frauen getrennt – in einem für Buchara typischen Hamam aus dem 16. bzw. 18. Jahrhundert entspannen.

12. Vielseitiges Buchara

Faisulla Chodschajew war der Sohn eines berühmten Kaufmanns in Buchara und in den 1920er Jahren der erste sowie einzige Präsident der kurzlebigen Volksrepublik Buchara. In seinem ehemaligen Wohnhaus trinken Sie heute Vormittag Tee, dabei lauschen Sie der Geschichte der Familie Chodschajew und lernen traditionelle usbekische Trachten kennen. Anschließend erkunden Sie weiter die Stadt Buchara mit ihren einzigartigen architektonischen Monumenten wie dem Samaniden-Mausoleum, das wegen seiner klaren Formen als Meisterstück der frühen islamischen Architektur gilt. Auch die Tschor-Minor-Medrese weist einen speziellen Architekturstil auf und erinnert an den Taj Mahal in Indien. Neben der Festung Buchara mit dem mächtigen Registan-Tor besuchen Sie den Bolo-Haus-Komplex aus dem 18. Jahrhundert mit schönen Holzschnitzereien. Am frühen Nachmittag treffen Sie einen usbekischen Deutschlehrer und erfahren Interessantes über das usbekische Bildungssystem und darüber, wie Fremdsprachen in der Schule gelehrt werden. Am Abend besuchen Sie eine unterhaltsame Vorstellung in der Kukeldash-Medrese von Buchara. Dort wird ein Puppenspiel in englischer Sprache aufgeführt, das die Geschichte von Chodscha Nasreddins Hochzeit erzählt. Beim Abendessen können Sie sich über die Ereignisse des Tages austauschen.

13. Auf nach Samarkand und eine Reise zur inneren Ruhe

Bevor Sie sich am Vormittag auf den Weg nach Samarkand, zu über 2.500 Jahren Geschichte, machen, besuchen Sie das etwas außerhalb von Buchara gelegene Nakschbandi-Mausoleum. Es ist heute eine der heiligsten Pilgerstätten in Zentralasien und dem Gründer eines der größten und einflussreichsten Sufi-Orden gewidmet. Die Sufi praktizieren einen asketisch und spirituell orientierten Islam. Pilger berichten von innerer Ruhe und Gelassenheit, die dieser Ort ausstrahlt. Also tauchen auch Sie ein in diese spirituelle Atmosphäre. Auf der Weiterfahrt nach Samarkand machen Sie einen weiteren Zwischenstopp in einer Töpferei, in der bereits in der sechsten Generation kunstvolle Keramiken hergestellt werden. Der Meister Alisher erklärt Ihnen höchstpersönlich den Herstellungsprozess der Keramiken und lädt Sie ein, sich auch einmal als Töpfer zu versuchen.Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihre Unterkunft in Samarkand.

14. Uraltes Samarkand

Samarkand ist zwar nur die drittgrößte Stadt Usbekistans, aber sie steht an erster Stelle, wenn es um architektonische Meisterwerke geht, denn die zählen seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ihre Erkundungstour startet am Registan-Platz, der auch »Perle des Ostens« genannt wird. Hier können Sie hautnah erleben, wie die kulturelle Vergangenheit gepflegt wird. Händler der Seidenstraße versuchen hier, Waren verschiedenster Art an den Mann  bzw. die Frau zu bringen. An diesem Ort trafen schon seit jeher Menschen aus vielen Ländern zusammen, denn einst war hier der Treffpunkt Reisender von China nach Europa. Hier besichtigen Sie die atemberaubenden Medresen Ulugbek, Tella-Kari und Schir-Dar, jede für sich ein einzigartiges Kunstwerk. Später besuchen Sie das Gur-Emir-Mausoleum mit seiner charakteristischen an eine Melone erinnernden gerippten Kuppel. Das »Grab des Königs« gilt als ein herausragendes Beispiel der timuridischen Monumentalarchitektur. Am Nachmittag statten Sie einer kleinen Bäckerei einen Besuch ab und schauen dabei zu, wie das beliebte usbekische Non-Brot gebacken wird. Probieren ist auch erlaubt. Nun neigt sich leider nicht nur dieser Tag dem Ende zu. Kann es wahr sein, dass Sie Abschied nehmen müssen? Leider ja, denn am frühen Abend werden Sie zum Bahnhof gebracht und fahren mit dem Schnellzug in ca. zwei Stunden zurück nach Taschkent.

15. Abflug und Ankunft zu Hause

Am frühen Morgen werden Sie von Ihrer Unterkunft zum Flughafen von Taschkent gebracht und fliegen voraussichtlich um 8:15 Uhr über Istanbul zurück nach Deutschland. Die Landung auf Ihrem Wunschflughafen in Deutschland erfolgt am frühen Abend.

Leistungen bei Chamäleon

  • Wunderwelten-Reise bis höchstens 12 Teilnehmer
  • Garantierte Durchführung aller Termine
  • Linienflug mit Turkish Airlines von Deutschland über Istanbul nach Bischkek und zurück von Taschkent. Mögliche Abflughäfen: Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, München, Nürnberg, Stuttgart
  • Regionalflug mit Uzbekistan Airways von Bischkek nach Taschkent
  • Rail & Fly innerhalb Deutschlands. Bequem in der 2. Klasse zum Flieger
  • Reiseminibus mit Klimaanlage
  • Nachtzugfahrt von Taschkent nach Buchara und Fahrt mit dem Schnellzug von Samarkand nach Taschkent
  • Übernachtungen in Hotels und Gästehäusern, 1 Übernachtung zu viert oder fünft in einer traditionellen Jurte sowie 1 Übernachtung im Nachtzug im 2- oder 4-Personen-Schlafwagenabteil
  • Täglich Frühstück, 7 x Mittagessen, 13 x Abendessen
  • Besuch der Ulak-Tartisch-Reiterwettkämpfe im Tschong-Kemin-Tal, Bootsfahrt auf dem Yssykköl-See, Jagdvogel-Vorführung in Bökönbajew
  • Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
  • Reiseliteratur
  • 100 m² Regenwald auf Ihren Namen
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung

Wunschleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag: 449 €
  • Aufpreis zu Rail & Fly 1. Klasse: 99 €
  • Anschlussflug (AT) mit Lufthansa oder Austrian Airlines: ab 199 €. Möglicher Abflughafen: Graz, Linz, Wien
  • Anschlussflug (CH) mit Lufthansa oder Swiss Air: ab 229 €. Möglicher Abflughafen: Basel, Genf, Zürich
  • Business-Class-Flug-Aufpreis inklusive Rail & Fly (DE) 1. Klasse: ab 1.800 €
  • Lounge-Aufenthalt für max. 3 Stunden am Flughafen von Frankfurt: 39 €

Anbieter / Veranstalter: Chamäleon Reisen GmbH, Otto-Suhr-Allee 115, 10585 Berlin

Termine

Samarkand - Asien Usbekistan/Kirgisistan: Wunderwelten-Reisen bis höchstens 12 Teilnehmer

Einzelzimmerzuschlag € 449

09.08.2017Mittwoch, 9. August 2017 - Mittwoch, 23. August 2017
15 Tage / 14 Nächte

3099 EUR

 

Einzelzimmerzuschlag € 449

16.08.2017Mittwoch, 16. August 2017 - Mittwoch, 30. August 2017
15 Tage / 14 Nächte

3099 EUR

 

Einzelzimmerzuschlag € 449

23.08.2017Mittwoch, 23. August 2017 - Mittwoch, 6. September 2017
15 Tage / 14 Nächte

3099 EUR

 

Einzelzimmerzuschlag € 449

30.08.2017Mittwoch, 30. August 2017 - Mittwoch, 13. September 2017
15 Tage / 14 Nächte

3099 EUR

 

Einzelzimmerzuschlag € 449

06.09.2017Mittwoch, 6. September 2017 - Mittwoch, 20. September 2017
15 Tage / 14 Nächte

3049 EUR

 

Einzelzimmerzuschlag € 449

13.09.2017Mittwoch, 13. September 2017 - Mittwoch, 27. September 2017
15 Tage / 14 Nächte

3049 EUR

 

Kontakt

Diese Reise vermittelt Ihnen ein Reisebüro in Ihrer Nähe.

Reisebüroliste unter: http://www.aktives-reisebuero.de/karte

Aktives Reisebüro Netzwerk eG
Dorfgärten 2
78244 Gottmadingen
Deutschland

Telefon: +49 231 95 98 84 63
E-mail:info@aktives-reisebuero.de

Vertretungsberechtigter Vorstand: Timo Iserlohe, Alexander Growe

Registergericht: Freiburg im Breisgau
Registernummer: GnR 700010

Anbieter / Veranstalter: Chamäleon Reisen GmbH, Otto-Suhr-Allee 115, 10585 Berlin