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Die gewaltige Westwand des Spantik macht diesen Gipfel zu einer der schönsten Berggestalten weltweit. Von Südosten hingegen ist der Berg technisch unschwierig und bietet erfahrenen Bergsteigern die Möglichkeit, einen 7000er zu bezwingen!

Reisenummer 50518

Bewertung: 3 - 48 Stimmen

Pakistan: Expeditionsreise - Karakorum-Expedition zum Spantik (7027 m)

Im faszinierendsten und wildesten Gebirge der Erde, dem Karakorum mit seinen unzähligen Eisgipfeln und Granittürmen, ist der technisch unschwierige Spantik eine Ausnahmeerscheinung: keiner der umliegenden Gipfel lässt sich auf einer ähnlich einfachen und sicheren Route besteigen und bietet zugleich eine solche Fülle landschaftlich großartiger Eindrücke! Bereits der dreitägige Anmarsch ins Basislager ist eine Trekkingtour voller grandioser Ausblicke und auch die drei Hochlager werden mit 360°-Panorama auf dem aussichtsreichen Südostgrat eingerichtet, dessen Begehung solide Steigeisentechnik und gute Kondition verlangt. Bei kluger Hochlagertaktik sind die Gipfelchancen am Spantik so hoch wie an keinem anderen Karakorum-7000er!

Karte - Karakorum-Expedition zum Spantik (7027 m)

Höhepunkte

  • Besteigung des Spantik (7027 m) über die technisch unschwierige Normalroute mit drei Hochlagern
  • Dreitägiges Akklimatisationstrekking in großartiger Hochgebirgsumgebung
  • Anfahrt auf dem weltberühmten Karakorum Highway
  • Betreuung durch DIAMIR-Expeditionsleiter und ein lokales Begleitteam
  • Alle Gebühren, Permits, die komplette Hochlagerausrüstung und Verpflegung inklusive

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise

Flug nach Islamabad.

2. Tag: Islamabad (F/M/A)

Ankunft und Transfer ins Hotel. Während der Expeditionsleiter sich um organisatorische Aufgaben wie die Abholung der Gipfelgenehmigung kümmert, steht Ihnen Zeit für ein kurzes Besichtigungsprogramm zur Verfügung. Am Abend besuchen Sie die berühmte Faisal-Moschee und fahren zum Aussichtspunkt Daman-e-Koh, wo Sie mit einem Begrüßungsessen in die Tour starten. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Chilas (F/M/A)

Heute geht es auf dem berühmten Karakorum Highway (KKH) etwa 450 km nach Norden in die Berge. Immer wieder werden Fotostopps eingelegt, um die lange Fahrt aufzulockern. Ziel ist der kleine Ort Chilas, direkt am Indus gelegen, wo Sie in einem Hotel nahe des Flusses übernachten.

4. Tag: Skardu (F/M/A)

Weiter geht es auf dem KKH gen Norden. Unterwegs bietet sich Ihnen ein großartiger Blick auf den Nanga Parbat, den „Deutschen Schicksalsberg“. Etwas später erreichen Sie den „Junction Point“, an dem die drei höchsten Gebirge der Welt zusammenstoßen: Himalaya, Karakorum und Hindukusch. Kurz darauf verlassen Sie den KKH und fahren über eine noch spektakulärere Straße nach Skardu (2260 m), den Ausgangspunkt der meisten Karakorum-Expeditionen. Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Ruhetag (F/M/A)

Ein Ruhetag hilft Ihnen bei der Höhenakklimatisation. Außerdem haben Sie Gelegenheit zu einem Bummel durch Skardu und einem Ausflug in die Umgebung, bei dem der zum Stausee ausgebaute Sadpara-See und uralte buddhistische Felsgravuren besucht werden können. Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Arandu (F/M/A)

Bereits sehr zeitig am Morgen geht es mit kleinen wendigen Allradfahrzeugen das Shigar-Tal aufwärts in Richtung Arandu (2760 m), einer kleinen Oase, direkt an den Endmoränen des Tippuri- und Chogolungma-Gletschers gelegen. Zur Mittagsrast besteht die Möglichkeit zu einem angenehmen Bad in heißen Thermalquellen. Nach insgesamt ca. 6-7h landschaftlich großartiger Fahrt über wilde Pisten erreichen Sie die Ortschaft, wo das Begleitteam Sie schon erwartet. Übernachtung im Zelt.

7. Tag: Trekking (F/M (LB)/A)

Heute beginnt die dreitägige Trekkingtour ins Basislager. Zwar ist der zu bewältigende Höhenunterschied von ca. 600 m nicht übermäßig groß, doch können bei gutem Wetter die Hitze und das ständige Auf und Ab der Gletschermoränen die Wanderung anstrengend werden lassen. Während des Trekkings erfolgt die Verpflegung unterwegs zur Mittagsrast mit Lunchpaketen. Tagesziel ist ein schön gelegenes Lager bei Tsas Chumic (3300 m). Von hier aus kann man bereits den Spantik sehen: Über den kilometerlangen Chogolungma-Gletscher hinweg schaut man genau auf die Aufstiegsroute. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h).

8. Tag: Trekking (F/M (LB)/A)

Die zweite Etappe führt immer weiter das Tal des Chogolungma-Gletschers aufwärts. Das heutige Lager liegt an der Einmündung des Bolocho-Gletschers, der hier in den Chogolungma-Gletscher fließt. In der Nähe des Lagers (3750 m) gibt es ein klares Bächlein und schöne Ausblicke auf den Spantik und die Haramosh-Gruppe. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 15 km).

9. Tag: Basislager (F/M (LB)/A)

Heute geht es auf den Gletscher. Die dritte und zugleich anstrengendste Etappe des Anmarschweges ins Basislager führt noch einmal etwa 550 Höhenmeter hinauf. Nach einer längeren Strecke über Geröll sind auch weite Passagen auf dem aperen Gletscher zu überwinden, doch das Gelände ist flach und die Spalten umgehbar, so dass Sie noch keine Alpinausrüstung benötigen. Zuletzt geht es in einem sehr steilen Anstieg die Seitenmoräne hinauf, ehe Sie an einem schönen Platz auf etwa 4300 m Höhe Ihr Basislager errichten. Die Träger, die Sie bis hierher begleitet haben, kehren noch am selben Tag ins Tal zurück, während Sie sich im Basislager häuslich einrichten. Von nun an werden nur noch der Koch und seine Helfer bei Ihnen sein und im Basislager für Ihr leibliches Wohl sorgen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h).

10.–27. Tag: Besteigung des Spantik 18×(F/M/A)

18 Tage stehen Ihnen nun für die Besteigung des 7027 m hohen Spantik zur Verfügung. In dieser Zeit werden Sie gemeinsam die Hochlager einrichten und Akklimatisationsaufstiege unternehmen. Die drei Lager sind auf ca. 5300 m, 5600 m und 6400 m geplant. Alle drei Lager befinden sich direkt auf dem langen Südostgrat des Spantik und bieten jeweils ein gewaltiges Panorama, das seinesgleichen sucht! Die objektiven Gefahren der Route durch Gletscherspalten, Lawinen, Seracs oder Steinschlag sind vergleichsweise gering. Dennoch ist die Lawinengefahr im Steilaufschwung zwischen Lager 2 und 3 sorgfältig zu beurteilen und die schwierigsten Passagen (ca. 45°) werden je nach Verhältnissen mit Fixseilen versehen, um in kleinen Gruppen sicher und zügig auf- bzw. absteigen zu können. Bis ins Lager 1 geht es über einen gut ausgetretenen Pfad in felsigem Gelände teils mit leichten Klettereinlagen. Hier kann man zwar noch in Trekkingschuhen gehen, doch sind Trittsicherheit und Gespür für den richtigen Pfad gefragt. Bis ins Lager 2 folgt man ohne großen Höhengewinn einem aussichtsreichen Grat, der solide Steigeisentechnik verlangt. Der manchmal auch lawinengefährdete Steilhang hinauf ins Lager 3 ist die technische Schlüsselstelle der Route, bevor es am Gipfeltag zunächst recht flach über ein großes Plateau und schließlich etwas steiler zum höchsten Punkt geht. Sind Sie in unterschiedlichen Gruppen unterwegs, werden Absprachen und Taktik per Funk zwischen den einzelnen Seilschaften festgelegt. Wenn die Lager 1 und 2 errichtet sind, ziehen Sie sich vor dem endgültigen Gipfelsturm noch einmal für ein oder zwei Ruhetage ins Basislager zurück. Gut akklimatisiert und ausgeruht geht es dann entlang der Lagerkette aufwärts. Der Gipfelaufstieg erfolgt vom Lager 3 und beginnt am zeitigen Morgen. Der Weg ist technisch nicht besonders schwierig, doch die etwa 950 Höhenmeter bis zum Gipfel wollen erst einmal überwunden sein! Irgendwann geht es nicht mehr höher und es ist geschafft: Der 7027 m hohe Gipfel des Spantik ist erreicht! Das grandiose Panorama mit K2 (8611 m), Broad Peak (8047 m), Haramosh, Masherbrum und Rakaposhi entschädigt für alle Mühen des Aufstieges, doch noch steht der nicht zu unterschätzende Rückweg bevor. Nach kurzer Gipfelrast geht es über die Aufstiegsroute zurück ins letzte Lager. An den nächsten Tagen erfolgt der weitere Abstieg, der zugleich mit dem Abbau der Hochlager und dem Abtransport des Materials einhergeht. Noch einmal sind Teamgeist und gemeinsames Anpacken gefragt, ehe schließlich das Basislager erreicht und die komplette Bergsteiger- und Hochlagerausrüstung beräumt ist. Sollte der Gipfelsturm nicht im ersten Anlauf glücken, stehen bei normalem Wetter und Akklimatisation genügend Reservetage für einen erneuten Versuch zur Verfügung. Spätestens am Abend des 27. Tages müssen jedoch alle Lager abgebaut und das Basislager wieder erreicht sein. 18 Übernachtungen im Zelt. (Die Verpflegung in den Lagern wird komplett gestellt, zusätzliche Unterwegsverpflegung erforderlich.)

28.–29. Tag: Abstieg 2×(F/M (LB)/A)

Nachdem bereits am Vorabend alle Lasten transportfertig gemacht worden sind, nehmen Sie am zeitigen Morgen Abschied vom Basislager und marschieren auf dem bekannten Weg zurück ins Tal. Noch einmal müssen Sie unterwegs in den Zelten übernachten, ehe Sie wieder Arandu erreichen, wo bereits die Fahrzeuge warten. Nachdem die Träger ausgezahlt sind und das Gepäck verladen ist, geht es sofort weiter in Richtung Skardu, wo die erste richtige Dusche seit vielen Tagen eine Wohltat sein wird, die Sie aber vielleicht erst spät am Abend erwartet. 1 Übernachtung im Zelt, 1 Übernachtung im Hotel.

30. Tag: Flug nach Islamabad (F/M/A)

Schon am frühen Morgen fahren Sie zum Flugplatz, um den Rückflug nach Islamabad anzutreten. Da über die Bergkämme des Karakorum nur auf Sicht geflogen wird, kommt es bei unsicherem Wetter oft vor, dass die Flüge aus Sicherheitsgründen ersatzlos gestrichen werden. In diesem Fall treten Sie die Heimreise wieder über den KKH an, so dass Sie Ihr Ziel erst am Abend des folgenden Tages erreichen. Übernachtung im Hotel.

31. Tag: Karenztag (F/M/A)

Wenn gestern mit dem Flug alles geklappt hat, steht der Tag zum Ausruhen und Entspannen sowie für Besichtigungen in der pakistanischen Metropole oder einen optionalen Ausflug nach Taxila zur Verfügung. Anderenfalls werden Sie erst am Abend in Islamabad eintreffen. Übernachtung im Hotel.

32. Tag: Islamabad (F/M/A)

Als Ausklang Ihrer Reise haben Sie heute noch einmal Zeit für Besichtigungen oder Einkäufe in der Hauptstadt Islamabad oder dem benachbarten Rawalpindi. Am späten Abend Transfer zum Flughafen.

33. Tag: Heimreise

Rückflug nach Deutschland.

Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt mit Qatar Airways (andere Abflughäfen auf Anfrage) oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • DIAMIR-Expeditionsleitung
  • Lokales Begleit- und Küchenteam
  • Unterstützung durch Climbing Sherpas
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Komplette Hochlagerausrüstung inkl. Kochausrüstung, Brennstoff sowie Hochlagerverpflegung
  • Besteigungsgenehmigung
  • Expeditionsvorbereitungstreffen
  • Trekkingsack
  • 8 Ü: Hotel im DZ
  • 23 Ü: Zelt
  • Mahlzeiten: 31×F, 26×M, 5×M (LB), 31×A

Nicht enthaltene Leistungen

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 70 €); Flughafengebühren im Reiseland; optionale Ausflüge; persönliche Bergsteigerausrüstung; Ausgaben für Unterwegsverpflegung (z. B. Schokolade und Energieriegel) während der Bergbesteigung; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Anforderungen

Komfortverzicht; Teamfähigkeit; Kondition für bis zu 14-stündige Tagesetappen; gute Kenntnisse der Hochlagerlogistik (Materialtransport bis zu 18 kg, Zeltaufbau, Essen zubereiten); Trittsicherheit in Geröll, Schnee und Eis bis zu 45°Grad Steilheit; sehr gute Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Steigeisen; sehr gute, anwendungsbereite Kenntnisse alpiner Seil- und Sicherungstechnik (persönlicher Tourenbericht erforderlich); Ausrüstung gemäß Ausrüstungsliste

Informationen

Unterbringung im Einzelzelt nur bis ins Basislager möglich.

Hinweise

Das Erreichen des Gipfels kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/ Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Der Flug von Skardu ist ein Sichtflug, der bei Schlechtwetter nicht durchgeführt werden kann. In diesem Fall wird die Strecke nach Islamabad mit dem Fahrzeug auf dem Karakorum Highway oder bei entsprechend guter Witterung über den Babusar-Pass zurückgelegt.

Gut isolierte, steigeisenfeste und wasserfeste Schalenbergstiefel der Kategorie D erforderlich.

Schwierigkeit: 3

Reisedauer: 33 Tage

Teilnehmerzahl: Mindestteilnehmer: 8 Maximalteilnehmer: 12

Zuschläge

  • Rail & Fly (nur gültig bei Buchung) EUR 40
  • EZ-Zuschlag (Einzelzelt bis ins Basislager möglich) EUR 370
  • Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage

Anbieter / Veranstalter: Diamir Erlebnisreisen GmbH, Loschwitzer Str. 58, 01309 Dresden

Termine

Karakorum-Expedition zum Spantik (7027 m)

19.08.2017Samstag, 19. August 2017 - Mittwoch, 20. September 2017
33 Tage / 32 Nächte

5890 EUR

 

18.08.2018Samstag, 18. August 2018 - Mittwoch, 19. September 2018
33 Tage / 32 Nächte

5990 EUR

 

Kontakt

Diese Reise vermittelt Ihnen ein Reisebüro in Ihrer Nähe.

Reisebüroliste unter: http://www.aktives-reisebuero.de/karte

Aktives Reisebüro Netzwerk eG
Dorfgärten 2
78244 Gottmadingen
Deutschland

Telefon: +49 231 95 98 84 63
E-mail:info@aktives-reisebuero.de

Vertretungsberechtigter Vorstand: Timo Iserlohe, Alexander Growe

Registergericht: Freiburg im Breisgau
Registernummer: GnR 700010

Anbieter / Veranstalter: Diamir Erlebnisreisen GmbH, Loschwitzer Str. 58, 01309 Dresden